Unsere Satzung

Satzung des Christliche Arbeiterjugend (CAJ) Diözesanverband Aachen e.V.

Präambel:
Die Christliche Arbeiterjugend (CAJ) ist ein internationaler Jugendverband, dessen Mitglieder überwiegend im Alter von 12 bis 26 Jahren sind.

Grundlage unserer Arbeit ist der christliche Glaube und das christliche Menschenbild. Wir sind überzeugt, dass jeder Mensch wertvoll und einmalig ist und von Gott angenommen. Das bedeutet auch für uns, jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit zu akzeptieren. Wir sind eigenständiger und jugendorientierter Teil der Kirche, gestalten diese aktiv mit und somit für uns jugendgerecht.

Wir sind Partnerverband der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB).

Der CAJ Diözesanverband Aachen e.V. ist eine Aktionsgemeinschaft junger Menschen im Bistum Aachen. Gemeinsam entdecken, fördern und nutzen wir die Fähigkeiten junger Menschen. Wir schaffen Raum zur persönlichen und politischen Entwicklung und engagieren uns in Kirche und Gesellschaft.

Wir engagieren uns besonders für und mit sozial benachteiligten Jugendlichen. Schwerpunktmäßig beschäftigen wir uns mit dem Zusammenhang Jugend und Arbeit.
Wir sind Teil der internationalen Arbeiterbewegung.

Durch Diskussion und Aktion vertreten wir unsere politischen Interessen in der Öffentlichkeit und gestalten dadurch Gesellschaft aktiv mit.

Wir gestalten unseren Verband selbstbestimmt und aktiv. In der Selbstorganisation unseres Verbandes werden Entscheidungen durch ehrenamtliche Gremien getroffen.

§ 1 „Name und Sitz“

1.1 Der Verein führt den Namen Christliche Arbeiterjugend (CAJ) Diözesanverband Aachen. Nach Eintrag in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Aachen, wird der Name mit dem Zusatz e.V. geführt.

1.2 Als kirchlicher Verein untersteht der Verein der Aufsicht des Bischofs von Aachen.

Die Grundordnung des Kirchlichen Dienstes im Rahmen Kirchlicher Arbeitsverhältnisse findet in ihrer jeweils geltenden Fassung Anwendung.

1.3 Der Sitz des Vereins ist Aachen.

§ 2 „Vereinszweck“

2.1 Zweck des Vereins ist:

a) durch Bildungsarbeit und Lebenshilfe Jugendliche und junge Erwachsene, insbesondere die Mitglieder der CAJ für ihre gestaltende Aufgabe in Kirche, Staat und Gesellschaft zu befähigen und zur gegenseitigen Hilfe und gemeinsamen Aktionen aus christlicher Verantwortung anzuregen;

b) die Unterstützung der Anliegen der internationalen CAJ.

2.2 Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch:

a) Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, die sich zum einen der Persönlichkeitsbildung des / der Einzelnen, sowie der Zielsetzung einer men-schengerechten und solidarischen Gesellschaft verpflichten;

b) Veröffentlichungen, die zur Auseinandersetzung anregen, sowie Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeiten aufzeigen zur Mitgestaltung von Gesell-schaft, Staat, Wirtschaft und Kirche;

c) die Einrichtung von berufsbezogenen Angeboten;

d) den Ausbau und die Organisation von Gruppierungen als Lernorte für Selbsthilfe und zur Stärkung des gesellschaftlichen Bewusstseins – sowie durch Vernetzung, durch Austausch von Erfahrungen und durch Kooperation mit anderen Gruppierungen;

e) Aktions- und Bildungsprogramme, die auf politisches Handeln, Persönlichkeitsbildung, Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und soziales Lernen abzielen und dabei Lernorte und Handlungsfelder in den Blick nehmen, die die spezifischen Erfahrungen der Menschen berücksichtigen;

f) Beschaffung von Mitteln zur Förderung der unter § 2.1 genannten Zwecke.

§ 3 „Gemeinnützigkeit und Verwendung von Vereinsmitteln“

3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 „Mitgliedschaft“

Mitglied kann werden, wer mit den Zielen und der Arbeitsweise der CAJ verbunden ist.

4.1 Mitglied des Vereines ist, wer seinen Eintritt schriftlich erklärt hat; bei Minderjährigen bedarf es der Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten.

4.2 Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder mit dem Tod. Mitglieder oder Gruppierungen, die der Satzung zuwider handeln oder ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, können von der Diözesanleitung vorläufig von ihren Ämtern enthoben und / oder ausgeschlossen werden. Die Diözesankonferenz ist umgehend durch die Diözesanleitung zu informieren. Gegen den Beschluss der Diözesanleitung ist ein Widerspruch bei der Diözesankonferenz möglich; diese kann den Beschluss der Diözesanleitung aufheben. Die entgültige Enthebung von Ämtern und der entgültige Ausschluss geschieht durch Bestätigung der Beschlüsse der Diözesanleitung durch die nächste Diözesankonferenz.

§ 5 „CAJ-Gruppen“

5.1 Mitglieder des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. können sich zu CAJ-Gruppen zusammenschließen. Dazu bedarf es eines Beschlusses der betreffenden Mitglieder und einer Bestätigung durch die Diözesanleitung. Der Beschluss der Diözesanleitung kann von der Diözesankonferenz geändert werden.

5.2 Organe der CAJ-Gruppe sind die Gruppenversammlung und die Gruppenleitung.

§ 6 „Gruppenversammlung“

6.1 Die Gruppenversammlung ist das Beschlussfassende Gremium der CAJ-Gruppe. Sie besteht aus allen Mitgliedern der CAJ-Gruppe und findet mindestens einmal jährlich statt. Sie ist beschlussfähig, wenn die Einladung wenigstens vier Wochen vor der Gruppenversammlung erfolgt ist.

6.2 Aufgaben der Gruppenversammlung sind insbesondere:

a) Sie nimmt den Rechenschaftsbericht der Gruppenleitung entgegen.

b) Sie beschließt die Schwerpunkte und Aktivitäten der CAJ-Gruppe.

c) Sie wählt die Gruppenleitung.

d) Sie wählt die Delegierten für die Diözesankonferenz für ein Jahr.

§ 7 „Gruppenleitung“

7.1 Die Gruppenleitung besteht aus den von der Gruppenversammlung gewählten Personen. Die Wahlzeit beträgt 2 Jahre. Sie kann Leitungsmitglieder zur Unterstützung ihrer Arbeit für die Dauer von zwei Jahren in die Gruppenleitung berufen. Die Zahl der gewählten Leitungsmitglieder muss die der berufenen Leitungsmitglieder übersteigen. Bei personeller Veränderung der gewählten Gruppenleitung endet die Amtszeit der berufenen Leitungsmitglieder vorzeitig.

7.2 Aufgaben der Gruppenleitung sind insbesondere:

a) Sie leitet die CAJ-Gruppe im Rahmen dieser Satzung und der Beschlüsse der Gruppenversammlung.

b) Sie vertritt die CAJ-Gruppe in allen Angelegenheiten.

c) Sie hält Kontakt zur Diözesanleitung.

d) Sie wählt bis zu zwei Leute in die Gruppenzusammenschlussleitung.

§ 8 „Gruppenzusammenschlüsse“

8.1 CAJ-Gruppen können Gruppenzusammenschlüsse bilden. Dazu bedarf es der Beschlüsse der betreffenden Gruppenversammlungen und der Bestätigung durch die Diözesanleitung. Der Beschluss der Diözesanleitung kann von der Diözesankonferenz geändert werden. Jede CAJ-Gruppe kann höchstens einem Gruppenzusammenschluss angehören.

8.2 Organ des Gruppenzusammenschlusses ist die Gruppenzusammenschlussleitung.

§ 9 „Gruppenzusammenschlussleitung“

9.1 Die Gruppenzusammenschlussleitung besteht aus den von den Gruppenleitungen gewählten Personen. Die Wahlzeit beträgt zwei Jahre. Sie kann Leitungsmitglieder zur Unterstützung ihrer Arbeit für die Dauer von zwei Jahren in die Gruppenzusammenschlussleitung berufen. Die Zahl der gewählten Leitungsmitglieder muss die der berufenen Leitungsmitglieder übersteigen. Bei personeller Veränderung der gewählten Gruppenzusammenschlussleitung endet die Amtszeit der berufenen Leitungsmitglieder vorzeitig.

9.2 Aufgaben der Gruppenzusammenschlussleitung sind insbesondere:

a) Sie leitet den Gruppenzusammenschluss im Rahmen dieser Satzung unter Berücksichtigung der Entscheidungen der zum Gruppenzusammenschluss gehörenden Gruppenleitungen.

b) Sie vertritt den Gruppenzusammenschluss in allen Angelegenheiten.

c) Sie hält Kontakt zur Diözesanleitung.

d) Sie wählt die Delegierten für die Diözesankonferenz für ein Jahr.

e) Sie bestimmt aus ihrer Mitte einen Sprecher / eine Sprecherin zur Führung ihrer Geschäfte.

§ 10 „TatOrte“

10.1 Zur Bearbeitung eines bestimmten Aufgaben- oder Arbeitsbereiches des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. können mehrere Personen einen TatOrt bilden. Dazu bedarf es des Beschlusses der entsprechenden Personen und der Einsetzung durch die Diözesanleitung. Der Beschluss der Diözesanleitung kann durch die Diözesankonferenz geändert werden.

10.2 Organe des TatOrtes sind die TatOrt-Versammlung und der / die TatOrt-Sprecher/in.

§ 11 „TatOrt-Versammlung“

11.1 Die TatOrt-Versammlung besteht aus den in § 10.1 S. 1 genannten Personen des TatOrtes. Sie findet mindestens einmal jährlich statt. Sie ist beschlussfähig, wenn die Einladung wenigstens vier Wochen vor der TatOrt-Versammlung erfolgt ist.

11.2 Aufgaben der TatOrt-Versammlung sind insbesondere:

a) Sie berät und beschließt die Aktionen des TatOrtes.

b) Sie wählt einen / eine TatOrtsprecher/in.

c) Die der TatOrt-Versammlung angehörenden CAJ-Mitglieder wählen die Delegierten für die Diözesankonferenz für ein Jahr.

§ 12 „TatOrt-Sprecherin / TatOrt-Sprecher“

12.1 Der / Die TatOrt-Sprecher / in wird von der TatOrt-Versammlung für zwei Jahre gewählt.

12.2 Aufgaben des TatOrt-Sprechers / der TatOrt-Sprecherin:

a) Er / Sie leitet den TatOrt im Rahmen dieser Satzung und der Beschlüsse der TatOrt-Versammlung.

b) Er / Sie vertritt den TatOrt in allen Angelegenheiten.

c) Er / Sie hält Kontakt zur Diözesanleitung.

§ 13 „Projekte“

13.1 Eine Arbeitsform in der CAJ sind zeitlich begrenzte Projekte. Die Einsetzung eines Projektes bedarf eines Beschlusses der Diözesanleitung oder der Diözesankonferenz. Der Beschluss der Diözesanleitung kann von der Diözesankonferenz geändert werden, bei gleichzeitiger Entlastung der Diözesanleitung in diesem Punkt.

13.2 Organ des Projektes ist die Projektleitung.

§ 14 „Projektleitung“

14.1 Die Projektleitung wird von der Diözesanleitung für die Dauer des Projektes eingesetzt.

14.2 Aufgaben der Projektleitung sind insbesondere:

a) Sie leitet das Projekt im Rahmen dieser Satzung.

b) Sie vertritt das Projekt in allen Angelegenheiten.

c) Sie hält Kontakt zur Diözesanleitung.

d) Sie erstattet der Diözesanleitung Bericht.

e) Die der Projektleitung angehörenden CAJ-Mitglieder wählen die Delegierten für die Diözesankonferenz für die Dauer von höchstens einem Jahr.

§ 15 „Diözesanverband“

15.1 Die in den §§ 5 bis 14 benannten Arbeitsformen bilden den CAJ Diözesanverband Aachen e.V. .

15.2 Die Organe des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. sind die Diözesankonferenz, die Diözesanleitung und der Jugendpolitische Ausschuss.

§ 16 „Diözesankonferenz“

16.1 Die Diözesankonferenz ist das oberste beschließende Organ des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. .

16.2 Sie findet mindestens zweimal jährlich statt und wird von der Diözesanleitung einberufen. Auf Satzungsänderungen ist in der Einladung hinzuweisen.

16.3 Eine außerordentliche Diözesankonferenz muss innerhalb von sechs Wochen einberufen werden, wenn ein Drittel der Vereinsmitglieder oder ein Drittel der stimmberechtigten Diözesankonferenzmitglieder oder die Diözesanleitung dies beantragt. Der Grund der außerordentlichen Diözesankonferenz ist Tagesordnungspunkt. Auf Satzungsänderungen ist in der Einladung hinzuweisen. Die Einladung sowie Vorschläge zur Satzungsänderung sind den Delegierten mindestens zwei Wochen vor Beginn der Konferenz schriftlich zuzusenden.

16.4 Die Einladung zur Diözesankonferenz hat wenigstens sechs Wochen vorher unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung schriftlich zu erfolgen. Anträge zur Tagesordnung sind bis spätesten drei Wochen vor Konferenzbeginn bei der Diözesanleitung einzureichen. Die endgültige Tagesordnung ist den Delegierten zwei Wochen vor Beginn der Konferenz zuzusenden.

16.5 Die Diözesankonferenz ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist die Diözesankonferenz nicht beschlussfähig, so kann sie in einer Frist von mindestens zwei Wochen und höchstens vier Wochen erneut einberufen werden. Sie ist dann beschlussfähig, unabhängig von der Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.

16.6 Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen bedürfen der Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Die Änderung des Vereinszweckes bedarf der Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

16.7 Von der Diözesankonferenz wird eine Niederschrift angefertigt. Diese ist vom Protokollführer / von der Protokollführerin und einem Vorstandsmitglied nach §19.4 zu unterzeichnen.

§ 17 „Zusammensetzung der Diözesankonferenz“

17.1 Stimmberechtigte Mitglieder sind:

a) die Diözesanleitung;

b) die Delegierten aus jeder CAJ-Gruppe;

c) je zwei Delegierte aus jeder Gruppenzusammenschlussleitung;

d) die Delegierten aus jedem TatOrt;

e) bis zu zwei Delegierte aus jeder Projektleitung;

f) zwei Delegierte aus dem Jugendpolitischen Ausschuss;

g) zwei Delegierte des Vereins „KAB der Diözese Aachen“, die diese nach ihrer Satzung bestimmt und von denen eine(r) Mitglied der Diözesanleitung sein muss.

Die Zahl der Delegierten zu b), c) und d) insgesamt muss die Zahl der übrigen nach a), e), f) und g) übersteigen.

17.2 Die CAJ- Gruppen und TatOrte haben je angefangene 50 Mitglieder 2 Delegierte.
Also:
Bis 49 Mitglieder 2 Delegierte
50 bis 99 Mitglieder 4 Delegierte
100 bis 149 Mitglieder 6 Delegierte

17.3 Mit Ausnahme der Delegierten der KAB der Diözese Aachen können stimmberechtigte Mitglieder der Diözesankonferenz nur Mitglieder der CAJ im Diözesanverband Aachen sein.

17.4 Weitere Personen können von der Diözesankonferenz oder der Diözesanleitung als Gäste eingeladen werden.

§ 18 „Aufgaben der Diözesankonferenz“

a) Sie steuert den CAJ Diözesanverband Aachen e.V. im Rahmen dieser Satzung.

b) Sie wählt die Diözesanleitung.

c) Sie berät den Tätigkeits-, Situations- und Geschäftsbericht der Diözesanleitung.

d) Sie entlastet die Diözesanleitung.

e) Sie plant und beschließt das Aktions- und Bildungsprogramm des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. auf Diözesanebene unter Berücksichtigung des nationalen Aktions- und Bildungsprogramms.

f) Sie wählt zwei Kassenprüfer/innen für ein Jahr und nimmt den Kassenprüfungsbericht entgegen.

g) Sie nimmt die Berichte der CAJ-Gruppen, Gruppenzusammenschlüsse, Tatorte und Projekte entgegen.

h) Sie berät und beschließt den Haushalt.

i) Sie wählt die Mitglieder des Jugendpolitischen Ausschusses.

j) Sie wählt die Mitglieder, welche der CAJ Diözesanverband Aachen e.V. im Arbeiterjugend Förderring e.V (AJF) stellt, für zwei Jahre.

k) Sie wählt die Mitglieder, welche der CAJ Diözesanverband Aachen e.V. im Bildungs- und Begegnungsstätte der KAB und CAJ im Bistum Aachen e.V. (B.u.B. e.V.) stellt, für zwei Jahre.

l) Sie berät und plant die Zusammenarbeit mit der KAB DER DIÖZESE AACHEN

m) Sie beschließt die Diözesansatzung, Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszweckes.

n) Sie setzt die Mitgliedsbeiträge fest.

§ 19 „Diözesanleitung“

19.1 Die Diözesanleitung besteht aus der Diözesanleiterin, dem Diözesanleiter und bis zu drei Leitungsmitgliedern. Weiterhin gehören der Diözesanleitung die geistliche Leitung und der / die hauptamtliche Diözesansekretär/in an, die ebenfalls von der Diözesankonferenz gewählt sein müssen.

19.2 Die Wahlzeit beträgt zwei Jahre für die Diözesanleiterin, den Diözesanleiter und die Leitungsmitglieder. Sie beträgt drei Jahre für die geistliche Leitung und den / die Diözesansekretär/in.

19.3 Sollten Ämter in der Diözesanleitung nicht besetzt sein, so können die in die Diözesanleitung gewählten Personen die Aufgaben der Diözesanleitung in vollem Umfange wahrnehmen.

19.4 Diözesanleiterin, Diözesanleiter, geistliche Leitung und Diözesansekretär/in bilden den Vorstand im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB. Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch zwei Mitglieder dieses Vorstandes vertreten.

19.5 Die gesamte Diözesanleitung bildet den erweiterten Vorstand.

§ 20 „Aufgaben der Diözesanleitung“

a) Sie setzt die Beschlüsse der Diözesankonferenz um.

b) Sie trägt die Verantwortung für das Aktions- und Bildungsprogramm sowie für Projekte und TatOrte.

c) Sie vertritt den CAJ Diözesanverband Aachen e.V. in allen Angelegenhei-ten des Diözesanverbandes.

d) Sie pflegt den Kontakt zu den CAJ-Gruppen, den Gruppenzusammenschlüssen, den TatOrten und den Projektleitungen.

e) Sie steht dem Diözesansekretariat und allen diözesanen Einrichtungen vor.

f) Sie plant und verantwortet den Einsatz hauptberuflicher Mitarbeiter/innen.

g) Sie bewirtschaftet die Finanzen des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V..

h) Sie delegiert mindestens ein Diözesanleitungsmitglied in den Jugendpolitischen Ausschuss.

§ 21 „Jugendpolitischer Ausschuss“

21.1 Der Jugendpolitische Ausschuss besteht aus den von der Diözesankonferenz gewählten Personen. Die Wahlzeit beträgt zwei Jahre. Mitglieder der Diözesanleitung werden auf ihren Antrag Mitglied des Jugendpolitischen Ausschusses. Dem Jugendpolitischen Ausschuss soll mindestens ein Mitglied der Diözesanleitung angehören. Leitung und Geschäftsführung des Jugendpolitischen Ausschusses fallen einem von der Diözesanleitung bestimmten und dem Ausschuss angehörenden Diözesanleitungsmitglied zu.

21.2 Aufgaben des Jugendpolitischen Ausschusses sind insbesondere:

a) Die jugendpolitische Außenvertretung der CAJ, soweit sie nicht in den Aufgabenbereich der Diözesanleitung fällt.

b) Die Beratung der Diözesankonferenz und der Diözesanleitung in Fragen der Jugendpolitik.

c) Der Kontakt zu den Gruppenleitungen, den Gruppenzusammenschlussleitungen, den Tatortsprechern / Tatortsprecherinnen, den Projektleitungen und der Diözesanleitung.

d) Er wählt aus seiner Mitte zwei Delegierte für die Diözesankonferenz für ein Jahr.

§ 22 „Zusammenarbeit mit der KAB“

Die CAJ und die Katholische Arbeitnehmerbewegung im Bistum Aachen regeln ihre Zusammenarbeit auf gleichberechtigter, partnerschaftlicher Basis.

22.1 Einmal im Jahr soll ein gemeinsamer Diözesanausschuss, bestehend aus der Diözesankonferenz des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. und dem Diözesanausschuss der KAB der Diözese Aachen, stattfinden.

22.2 Zweimal jährlich findet eine gemeinsame Sitzung der Diözesanleitung des CAJ Diözesanverbandes Aachen e.V. und der Diözesanleitung der KAB der Diözese Aachen statt.

22.3 Angestrebt wird eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen CAJ und KAB der Diözese Aachen auf allen Ebenen.

§ 23 „Hauptberufliche Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen“

Hauptberufliche Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen können nicht Mitglied der in den §§ 7, 9, 11, 12, 14, 16, 19, 21 genannten Organen sein.
Hiervon ausgenommen sind nach § 19.1 die geistliche Leitung und der / die hauptamtliche Diözesansekretär/in.

§ 24 „ Auflösung des Vereines“

24.1 Bei Auflösung des Vereines oder Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das vorhandene Vermögen des Vereines an die katholische Kirche im Bistum Aachen, unter der Auflage, die Mittel über zehn Jahre gesondert zu verwalten. Gründet sich in dieser Zeit ein neuer Diözesanverband mit derselben Zielstrebung, so wird dieser Eigentümer dieser Mittel. Andernfalls ist es zum Zwecke der Arbeit mit chancenbenachteiligten Jugendlichen zu verwenden.

24.2 Bei Auflösung ist die Zustimmung des Bischofs von Aachen erforderlich.

§ 25 „Schlussbestimmungen“

Der Verein tritt in die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten des CAJ Diözesanverband Aachen (nicht eingetragener Verein) ein.
Der CAJ Diözesanverband Aachen e.V. übernimmt sämtliches Vermögen des CAJ Diözesanverbandes Aachen (nicht eingetragener Verein).
Die Entscheidungsfreiheit des Mitglieds bleibt unberührt.

§ 26 „Inkrafttreten der Satzung“

Diese Satzung wurde am 21. März 2004 von der Diözesankonferenz beschlossen und tritt mit der Zustimmung durch den Bischof von Aachen in Kraft. Jede Änderung und Ergänzung der Satzung tritt mit der Zustimmung des Bischofs von Aachen und Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Diese Satzung wurde am 17. November 2013 durch den Beschluss der Diözesankonferenz in §1; Abs. 1.2 geändert und tritt ab sofort in Kraft.

CAJ Aachen

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